Teufelskralle für den Hund: Wirkung, Dosierung und wann Vorsicht gilt
Alleinfutter, Trainingssnack und Ergänzungsfuttermittel mit Teufelskralle, die den Bewegungsapparat Deines Hundes ernährungsphysiologisch unterstützen können.
- Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) ist eine Pflanze aus dem südlichen Afrika, deren Wurzel traditionell bei Gelenkbeschwerden eingesetzt wird.
- Wichtigster Inhaltsstoff sind Harpagoside, denen entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften zugeschrieben werden.
- Die Studienlage beim Hund ist begrenzt; eine Wirkung als Einzelstoff lässt sich aus Studien mit Kombinationspräparaten nicht ableiten.
- Bei Magen-Darm- oder Gallenwegserkrankungen, Trächtigkeit und Medikamentengabe vorab tierärztlich abklären.
- Es gibt Pulver, Kapseln, Tabletten und Fluid; die Menge richtet sich nach dem Präparat, eine allgemeingültige Dosierung gibt es nicht.
- Sprich vor der ersten Gabe mit Deiner Tierarztpraxis – besonders, wenn Dein Hund Medikamente bekommt.
- Wähle eine Darreichungsform, die zu Deinem Hund und Eurem Alltag passt.
- Dosiere nur nach der Herstellerangabe oder tierärztlicher Empfehlung – nicht nach Gefühl.
- Beobachte Deinen Hund auf Reaktionen wie weichen Kot oder Appetitlosigkeit und beurteile Beweglichkeit und Verträglichkeit regelmäßig mit Deiner Tierarztpraxis; einen gesicherten Zeitraum bis zur Wirkung gibt es nicht.
- Kläre bei Gelenkbeschwerden zusätzlich ab, ob eine Grunderkrankung wie Arthrose vorliegt.
- Diät-Alleinfuttermittel für ausgewachsene Hunde zur Unterstützung des Gelenkstoffwechsels bei Osteoarthritis
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- Mit erhöhtem Anteil an EPA & Grünlippmuschel als Nährstoffquelle für den Bewegungsapparat
- 1 kg MOBILO entspricht ca. 756 g Frischfleisch und 246 g Frischfisch
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Was ist Teufelskralle und woher stammt sie?
Teufelskralle (botanisch Harpagophytum procumbens) ist eine mehrjährige Pflanze aus den Trockengebieten des südlichen Afrikas – vor allem aus der Kalahari-Region in Namibia, Botswana und Südafrika1. Ihren ungewöhnlichen Namen verdankt sie den mit hakenförmigen Widerhaken besetzten Fruchtkapseln, die sich im Fell vorbeistreifender Tiere verfangen können.
Für die Verwendung in Nahrungsergänzungsmitteln wird nicht die gesamte Pflanze genutzt, sondern die sogenannten sekundären Speicherwurzeln – im Handel meist als „Teufelskrallenwurzel“ bezeichnet. Sie werden geerntet, getrocknet und anschließend zu Pulver oder Extrakt weiterverarbeitet. In ihrer Herkunftsregion wird die Wurzel traditionell schon lange bei unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt; in Europa hat sie sich vor allem als pflanzliche Unterstützung bei Gelenkbeschwerden etabliert – sowohl beim Menschen als auch, in entsprechend angepasster Form, beim Hund.
Wie wirkt Teufelskralle auf die Gelenke meines Hundes?
Der wichtigste untersuchte Inhaltsstoff der Teufelskrallenwurzel ist Harpagosid, ein Iridoidglykosid und eine wichtige Leitsubstanz zur Standardisierung von Extrakten. Präklinische Untersuchungen liefern Hinweise auf entzündungsmodulierende Wirkmechanismen, unter anderem über Signalwege wie COX-2 und NF-κB1. Solche Laborbefunde sind jedoch kein Beleg dafür, dass Teufelskralle bei Hunden mit Arthrose Schmerzen reduziert oder die Beweglichkeit verbessert. Hundespezifische klinische Untersuchungen liegen bislang vor allem zu Kombinationspräparaten vor, sodass sich ein eigenständiger Effekt der Teufelskralle daraus nicht sicher ableiten lässt.
Teufelskralle ganzheitlich betrachtet: mehr als nur ein Gelenkmittel?
Gelenkbeschwerden stehen bei Hunden selten für sich allein. Bewegungsfreude, Muskulatur, Körpergewicht und allgemeine Vitalität hängen eng miteinander zusammen: Ein Hund, der sich wegen Schmerzen weniger bewegt, kann dadurch zusätzlich an Muskelmasse verlieren – was die Gelenke wiederum stärker belasten kann. Teufelskralle wird in diesem Zusammenhang ergänzend eingesetzt. Aufgrund der begrenzten hundespezifischen Daten sollte sie jedoch nicht als Ersatz für Diagnostik, Gewichtsmanagement, angepasste Bewegung oder eine gegebenenfalls erforderliche Schmerztherapie betrachtet werden. Gerade bei älteren oder weniger aktiven Hunden lohnt sich deshalb der Blick auf das große Ganze – Ernährung, Gewicht, Bewegung und Gelenkunterstützung zusammen – statt auf ein einzelnes Nahrungsergänzungsmittel allein.
Wann solltest Du Teufelskralle nicht geben?
Teufelskralle ist pflanzlich, aber nicht automatisch für jeden Hund unbedenklich. In folgenden Situationen ist besondere Vorsicht geboten:
- Magen-Darm-Erkrankungen: Bei bestehenden Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren sollte Teufelskralle nur nach tierärztlicher Rücksprache eingesetzt werden. Magen-Darm-Reaktionen wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen oder Bauchbeschwerden sind für Teufelskralle beschrieben; die entsprechenden Daten stammen überwiegend aus der Humanmedizin.2,3 Eine klinisch relevante Steigerung der Magensäure beim Hund ist nicht ausreichend belegt.
- Erkrankungen der Gallenwege: Bei Gallensteinen oder anderen Erkrankungen der Gallenwege sollte die Anwendung vorsichtshalber tierärztlich abgeklärt werden. Entsprechende Vorsichtshinweise stammen vor allem aus der Humanphytotherapie; belastbare hundespezifische Daten fehlen.2,3
- Trächtigkeit: Während der Trächtigkeit sollte Teufelskralle nicht ohne ausdrückliche tierärztliche Empfehlung gegeben werden. Für die sichere Anwendung beim trächtigen Hund liegen keine ausreichenden Daten vor; experimentelle Untersuchungen liefern zudem Hinweise auf mögliche Effekte auf die Uterusmuskulatur.1,3
- Besonders wichtig – Medikamente: Bekommt Dein Hund bereits Medikamente – insbesondere entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR), gerinnungshemmende Medikamente oder andere dauerhaft verabreichte Arzneimittel –, solltest Du Teufelskralle nur nach Rücksprache mit der behandelnden Tierarztpraxis geben. Klinisch relevante Wechselwirkungen sind beim Hund bislang nicht ausreichend.
„Gerade wenn ein Hund bereits Medikamente bekommt, sollte die Gabe von Teufelskralle immer erst mit der behandelnden Tierarztpraxis abgestimmt werden – pflanzlich bedeutet nicht automatisch risikofrei.“
Ist die Wirkung von Teufelskralle wissenschaftlich belegt?
Die wissenschaftliche Studienlage speziell beim Hund ist begrenzt. Einzelne klinische Untersuchungen berichten über Verbesserungen bei Hunden mit Arthrose unter phytotherapeutischen beziehungsweise nutrizeutischen Kombinationspräparaten, die unter anderem Teufelskralle enthalten. Da gleichzeitig weitere Inhaltsstoffe eingesetzt wurden, lässt sich daraus jedoch keine gesicherte Wirksamkeit von Teufelskralle als Einzelstoff ableiten. Ein belastbarer Nachweis, dass Teufelskralle beim Hund eine etablierte Schmerztherapie ersetzt, liegt nicht vor.
Genau deshalb verzichten wir bei Das Gesunde Tier bewusst auf ein „Wundermittel“-Versprechen: Teufelskralle wird bei Beschwerden des Bewegungsapparates ergänzend eingesetzt, ihre klinische Wirksamkeit als Einzelstoff beim Hund ist jedoch nicht ausreichend belegt. Sie ersetzt weder eine tierärztliche Abklärung noch eine gegebenenfalls erforderliche Schmerztherapie oder ein angepasstes Gewichts- und Bewegungsmanagement.
Für welche Hunde ist Teufelskralle sinnvoll?
Teufelskralle wird vor allem ergänzend bei ausgewachsenen und älteren Hunden mit Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt. Bei Symptomen wie Steifheit nach dem Aufstehen, Lahmheit, Bewegungsunlust oder nachlassender Belastbarkeit sollte zunächst geklärt werden, welche Ursache dahintersteckt. Insbesondere Arthrose, orthopädische Erkrankungen oder Schmerzen sollten tierärztlich abgeklärt werden.
Mehr dazu erfährst Du in unserem Ratgeber zu Arthrose beim Hund. Für eine vorbeugende Gabe an beschwerdefreie Hunde – etwa aufgrund von Übergewicht, sportlicher Belastung oder erhöhtem Arthroserisiko – gibt es derzeit keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege.
Für Welpen und wachsende Junghunde gibt es keine etablierte Indikation und keine ausreichenden Sicherheits- oder Wirksamkeitsdaten für eine routinemäßige Gabe von Teufelskralle. Bei Problemen des Bewegungsapparates sollte in dieser Altersgruppe zunächst die Ursache tierärztlich abgeklärt werden. Auch bei großen und schweren Rassen rechtfertigt ein erhöhtes Risiko für bestimmte Gelenkerkrankungen allein keine wissenschaftlich belegte prophylaktische Gabe von Teufelskralle.
Mehr zu zwei häufigen Gelenkerkrankungen beim Hund liest Du in unseren Ratgebern zu Hüftgelenkdysplasie beim Hund und Patellaluxation beim Hund.
Wie dosierst Du Teufelskralle richtig?
Wie viel Teufelskralle Dein Hund braucht, hängt von seinem Körpergewicht und dem gewählten Produkt ab – eine pauschale, produktunabhängige Dosierung gibt es nicht. Das liegt daran, dass sich der Harpagosid-Gehalt zwischen einzelnen Präparaten deutlich unterscheiden kann.1 Genau deshalb solltest Du immer die Angabe der Herstellerin bzw. des Herstellers oder die Empfehlung Deiner Tierarztpraxis befolgen, statt selbst zu schätzen.
| Dosierung | Fachliche Einordnung |
|---|---|
| Produktunabhängig | Keine allgemein anerkannte Standarddosierung etabliert |
| Entscheidend | Konkretes Präparat, Zusammensetzung, Extraktionsgrad und Harpagosidgehalt |
| Anwendung | Herstellerangabe bzw. tierärztliche Empfehlung beachten |
| Nicht empfohlen | Übertragung einer Dosierung von einem Präparat auf ein anderes |
Für Teufelskralle gibt es beim Hund keine allgemein anerkannte, produktunabhängige Standarddosierung. Die benötigte Menge lässt sich nicht allein aus dem Körpergewicht ableiten, da sich Präparate hinsichtlich Teufelskrallenmenge, Extraktionsgrad und Harpagosidgehalt unterscheiden. Richte Dich deshalb nach der Fütterungsempfehlung des konkreten Produkts beziehungsweise nach der individuellen tierärztlichen Empfehlung.
Pulver, Kapseln, Tabletten oder Fluid: Welche Darreichungsform passt?
Die gängigen Darreichungsformen können Teufelskrallenwurzel als Pulver oder unterschiedliche Extrakte enthalten. Sie unterscheiden sich nicht nur in Handhabung und Akzeptanz, sondern gegebenenfalls auch in Zusammensetzung, Konzentration und Harpagosidgehalt.
| Darreichungsform | Vorteile | Zu bedenken |
|---|---|---|
| Pulver | einfach unters Futter mischen, meist flexibel dosierbar | Eigengeschmack kann manche Hunde stören |
| Kapseln | geruchsneutral, exakt vordosiert | manche Hunde verweigern die Einnahme pur |
| Tabletten | einfach zu handhaben, oft mit Aromatisierung | weniger flexibel in der Feindosierung als Pulver |
| Fluid | leicht ins Futter zu träufeln, feine Dosierung über ml-Angabe möglich | Haltbarkeit nach Anbruch beachten |
Nimmt Dein Hund eine Form nicht gut an, lohnt sich häufig ein Wechsel zu einer anderen Darreichungsform, statt die Gabe ganz aufzugeben – manche Hunde gewöhnen sich zudem erst nach ein paar Tagen an einen neuen Geschmack.
Wie lange solltest Du Teufelskralle geben?
Ob Teufelskralle kurweise oder über einen längeren Zeitraum gegeben wird, sollte sich nach dem konkreten Präparat, dem Anlass der Anwendung und der individuellen Situation des Hundes richten. Einen wissenschaftlich gesicherten Zeitraum, nach dem eine Wirkung beim Hund zu erwarten ist, gibt es nicht. Bei längerfristiger Anwendung sollte regelmäßig geprüft werden, ob die Gabe weiterhin sinnvoll ist und gut vertragen wird; belastbare Daten zur Langzeitanwendung beim Hund sind begrenzt.
Worauf solltest Du beim Kauf achten?
Ein aussagekräftiges Qualitätsmerkmal ist ein standardisierter Harpagosid-Gehalt, weil er eine gleichbleibende Zusammensetzung des Extrakts zwischen einzelnen Chargen wahrscheinlicher macht.1
Achte außerdem auf eine nachvollziehbare Herkunft der Teufelskrallenwurzel und eine schonende Verarbeitung. Bei Kombinationsprodukten wie einem Fluid mit mehreren Kräutern lohnt zusätzlich ein Blick auf die vollständige Zutatenliste – so weißt Du genau, welche Pflanzenstoffe Dein Hund zusätzlich zur Teufelskralle bekommt, und kannst das bei Vorerkrankungen oder Unverträglichkeiten besser einordnen.
Eine Bewertung einzelner Wettbewerbsprodukte nehmen wir an dieser Stelle bewusst nicht vor. Wichtiger ist, dass Du bei Unsicherheit die Deklaration eines Produkts prüfst oder Dich beraten lässt.
Teufelskralle in Kombination mit anderen Gelenknährstoffen
Teufelskralle ist nicht der einzige Nahrungsergänzungsstoff, der bei Hunden mit Gelenkbeschwerden zum Einsatz kommt. Grünlippmuschel, Glucosamin, MSM und Teufelskralle unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe und der diskutierten Wirkmechanismen. Für einzelne Stoffe werden unter anderem Effekte auf Entzündungsprozesse, Knorpelstoffwechsel oder Gelenkfunktion untersucht; die wissenschaftliche Evidenz beim Hund ist je nach Wirkstoff und Präparat unterschiedlich und erlaubt keine einfache Einteilung in klar voneinander getrennte Wirkbereiche.
Eine Kombination ist grundsätzlich möglich, lässt sich jedoch nicht pauschal empfehlen. Entscheidend sind die konkreten Inhaltsstoffe, Dosierungen, Begleiterkrankungen und gegebenenfalls gleichzeitig verabreichte Medikamente. Bei mehreren Präparaten sollte außerdem darauf geachtet werden, dass Inhaltsstoffe nicht unbeabsichtigt doppelt gegeben werden. Mehr zu einem der bekanntesten dieser Wirkstoffe liest Du in unserem Ratgeber zu Grünlippmuschel beim Hund.
Noch Fragen zur richtigen Anwendung bei Deinem Hund? Unsere Tierärztinnen und Tierärzte bei DGT MEDICAL beraten Dich gerne individuell – besonders dann, wenn Dein Hund bereits Medikamente bekommt oder Vorerkrankungen hat.
Produktempfehlungen mit Teufelskralle
Teufelskralle ist bei Das Gesunde Tier in unterschiedlichen Produkten enthalten – vom Alleinfutter über ein spezielles Gelenkfutter bis hin zum Trainingssnack und Ergänzungsfuttermittel. Welches Produkt infrage kommt, hängt deshalb auch davon ab, ob Teufelskralle Bestandteil der täglichen Fütterung oder gezielt ergänzend eingesetzt werden soll.
Einen Überblick über weitere Produkte rund um Gelenke und Beweglichkeit Deines Hundes findest Du auf unserer Übersicht zu Produkten zur Unterstützung der Gelenkfunktion und Beweglichkeit.
- MOBILO
– Trockenfutter für Hunde
Dieses Diät-Alleinfuttermittel für ausgewachsene Hunde dient der Unterstützung des Gelenkstoffwechsels bei Osteoarthritis. Die Rezeptur kombiniert Rind und Forelle mit ausgewählten Nährstoffquellen für den Bewegungsapparat, darunter Grünlippmuschel, Kollagenhydrolysat, Lachsöl und Teufelskrallenwurzel. Damit eignet sich MOBILO besonders dann, wenn die Unterstützung des Gelenkstoffwechsels bereits über die tägliche Fütterung berücksichtigt werden soll. - VITALA
– Trockenfutter für Hunde
Dieses vollwertige Alleinfuttermittel ist für ausgewachsene Hunde ab dem 7. Lebensmonat und für normale bis aktive Hunde konzipiert. Die Rezeptur basiert unter anderem auf Truthahn, Hirse, Amarant und Gemüse und enthält zusätzlich eine Kräutermischung mit Teufelskrallenwurzel. Anders als MOBILO ist VITALA kein spezielles Diätfuttermittel für den Gelenkstoffwechsel, sondern als ausgewogene Vollwertnahrung für die tägliche Fütterung gedacht. - I BITE TO MOVE IT
– Trainingssnack für Hunde
Dieser luftgetrocknete Trainingssnack besteht aus 96 % Hähnchenfleisch und 4 % Kräutermischung. Zu dieser Kräutermischung gehören unter anderem Teufelskralle, Bockshornkleesamen und Brennnesselblätter. Der Snack eignet sich vor allem als kleine Belohnung beim Training oder unterwegs. Aufgrund des vergleichsweise geringen Kräuteranteils sollte er dabei als Snack und nicht als Ersatz für ein gezielt dosiertes Ergänzungsfuttermittel verstanden werden. - FREIHEIT FLUID
– Ergänzungsfuttermittel für Hunde
Dieses Ergänzungsfuttermittel für Hunde enthält Teufelskralle, Weidenrinde sowie Rosmarin, Brennnessel und Löwenzahn. Im Gegensatz zu den anderen genannten Produkten steht hier die gezielte ergänzende Gabe der Pflanzenstoffe im Vordergrund. Die tägliche Menge richtet sich nach dem Körpergewicht und sollte entsprechend der aktuellen Fütterungsempfehlung gegeben werden.
Bist Du unsicher, welches Produkt zu Deinem Hund und seiner aktuellen Fütterung passt? Wir beraten Dich gerne persönlich und helfen Dir dabei, eine passende Lösung für Deinen Hund zu finden.
Mehr zu unseren Beratungsmöglichkeiten findest Du auf unserer Beratungsseite.
Fazit
Teufelskralle wird traditionell und ergänzend bei Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt.
Experimentelle Untersuchungen liefern Hinweise auf entzündungsmodulierende Wirkmechanismen, die klinische Studienlage speziell beim Hund ist jedoch begrenzt. Insbesondere lässt sich aus Studien mit pflanzlichen Kombinationspräparaten keine gesicherte Wirkung der Teufelskralle allein ableiten. Für die Anwendung sollten deshalb das konkrete Präparat, seine Zusammensetzung und Dosierung sowie mögliche Vorerkrankungen und Medikamente berücksichtigt werden. Bei bestehenden Gelenkbeschwerden ersetzt Teufelskralle weder die tierärztliche Diagnostik noch eine erforderliche Schmerztherapie.
Häufige Fragen
Quellen
1 Brendler, T. (2021). From Bush Medicine to Modern Phytopharmaceutical: A Bibliographic Review of Devil’s Claw (Harpagophytum spp.) MDPI 2 (2026). Devil’s Claw Uses, Benefits & Dosage 3 Devil’s Claw: Health Benefits, Side Effects, Uses, Dose & Precautions RxList 4 Christof, C. (2017). Teufelskralle bei Arthrose: Ausweg aus dem Schmerz? Medizin transparent (Cochrane Österreich, Universität für Weiterbildung Krems)Über Biotechn. Anne Meyer
Anne Meyer verbindet als Biotechnologin fundiertes Fachwissen mit einer tiefen Leidenschaft für Naturheilkunde. Geprägt durch ihre
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