Ohren beim Hund – Unterstützung für Pflege und Gleichgewicht der Hautflora
Unsere Produktempfehlungen zur Unterstützung der Ohren Deines Hundes
„Nach dem 5-E™ Longevity- & Ernährungskonzept ist die Indikation Ohren dem Element Luft zugeordnet. Belüftung, Feuchtigkeitsregulation und Spannungszustände im Kopfbereich können das Wohlbefinden der Ohren beeinflussen.“
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FAQ: Häufige Fragen zu den Ohren beim Hund
Hunderassen mit langen Hängeohren, dichtem Fell im Ohrbereich oder einer Neigung zu Hautproblemen sind oft anfälliger für Ohrenentzündungen. Dazu gehören z. B. Cocker Spaniel, Beagle, Pudel oder Doodle-Mixe. Auch kurzschnäuzige Rassen wie Französische Bulldoggen oder Möpse können empfindliche Ohren haben. Das bedeutet aber nicht, dass diese Hunde automatisch eine Ohrenentzündung entwickeln. Entscheidend ist, ihre Ohren regelmäßig zu kontrollieren und zu pflegen, z. B. mit einem milden, speziell für Hunde entwickelten Ohrreiniger.
Du kannst viel dafür tun, dass die Ohren Deines Hundes gesund bleiben. Kontrolliere am besten regelmäßig: Sind sie sauber, trocken und geruchlos? Wenn nicht, kannst Du mit einem milden Ohrreiniger nachhelfen, aber vorsichtig und nicht zu oft. Lass die Finger von Wattestäbchen, die können mehr schaden als helfen. Nach dem Baden oder Planschen solltest Du die Ohren Deines Lieblings sanft trocken tupfen, denn Feuchtigkeit kann Reizungen begünstigen. Hunde mit Hängeohren oder dichtem Fell brauchen hier oft etwas mehr Aufmerksamkeit. Last but not least kann eine ausgewogene Ernährung helfen, die normale Hautfunktion zu unterstützen.
In diesem Fall sollte die eigentliche Ursache abgeklärt werden. Oft stecken Allergien, Hauterkrankungen, anatomische Besonderheiten (z. B. enge oder stark behaarte Gehörgänge) oder chronische Infektionen dahinter. In der Tierarztpraxis wird der Gehörgang untersucht und meist ein Ohrabstrich oder eine zytologische Untersuchung (zur mikroskopischen Analyse von Bakterien und Hefepilzen) durchgeführt, um die beteiligten Keime genau zu bestimmen. Je nach Befund kann eine längerfristige Therapie nötig sein, z. B. eine regelmäßige professionelle Ohrreinigung oder eine gezielte Behandlung gegen Bakterien, Hefen oder Milben. Besonders wichtig sind eine konsequente Behandlung und Kontrolltermine, um Rückfälle zu vermeiden.
Laut tierärztlicher Fachliteratur sind Hausmittel bei einer Ohrenentzündung in der Regel nicht wirksam und können die Beschwerden sogar verschlimmern 3. Essige, Öle oder selbst gemischte Lösungen reizen den Gehörgang oft zusätzlich und verändern das empfindliche Milieu im Ohr. So können sich Bakterien oder Hefepilze leichter ausbreiten. Das Risiko für Schmerzen oder Verletzungen steigt ebenfalls. Eine Ohrenentzündung sollte deshalb immer tierärztlich untersucht und behandelt werden. Nur so lässt sich sicher feststellen, welche Ursache dahintersteckt und welche Behandlung wirklich hilft.
Eine unbehandelte Ohrenentzündung kann sich verschlimmern und starke Schmerzen, Juckreiz, vermehrtes Sekret und Verletzungen durch ständiges Kratzen verursachen. Breitet sich die Entzündung ins Mittel- oder Innenohr aus, sind Gleichgewichtsstörungen, eine Kopfneigung oder in schweren Fällen sogar Taubheit möglich. Auch das Trommelfell kann geschädigt werden. Je länger die Entzündung anhält, desto schwieriger wird die Behandlung und desto höher ist das Risiko für bleibende Probleme. Daher solltest Du erste Anzeichen immer ernst nehmen und mit Deinem Hund in eine Tierarztpraxis gehen.
In bestimmten Fällen kann die Ernährung eine Rolle spielen, vor allem wenn Allergien oder Unverträglichkeiten beteiligt sind. Hunde mit Futtermittelallergien oder -unverträglichkeiten reagieren häufiger mit Haut- und Ohrproblemen. Wird das auslösende Allergen gemieden, können sich die Beschwerden oft bessern. Eine ausgewogene Ernährung unterstützt außerdem die Hautbarriere. Bei Hunden mit wiederkehrenden Ohrproblemen sollte man deshalb prüfen, ob das Futter gut vertragen wird.