Glas Sojamilch mit Sojabohnen auf Holzuntergrund, natürliche pflanzliche Milchalternative.

Unverträglichkeiten & Allergene als Bestandteil von Tierfutter

Buchweizen Buchweizen

Buchweizen (Fagopyrum esculentum) ist ein sogenanntes Pseudogetreide aus der Fam…

Dinkelmehl Dinkelmehl

Dinkel (Triticum spelta) ist eine alte, ursprüngliche Getreideart aus der Famili…

Ei Ei

Das Ei ist eine hochwertige tierische Proteinquelle und liefert alle essenzielle…

Gluten Gluten

Gluten ist ein Protein, das in Getreidesorten wie Weizen, Gerste und Roggen vork…

Histamin Histamin

Histamin ist ein biogenes Amin, das im Organismus natürlicherweise vorkommt und …

Joghurt Joghurt

Joghurt wird durch Fermentation von Milch mit Milchsäurebakterien hergestellt. E…

Laktose Laktose

Laktose ist ein natürlich vorkommender Milchzucker, der in der Milch von Säugeti…

Milch / Molkerei Milch / Molkerei

Milch und Molkereiprodukte wie Joghurt, Käse und Quark sind reich an Kalzium, Ei…

Soja Soja

Soja (Glycine max) ist eine eiweißreiche Hülsenfrucht und zählt weltweit zu den …

Vollkornweizen Vollkornweizen

Vollkornweizen bezeichnet das aus dem ganzen Korn – also Keimling, Mehlkörper un…

Häufige Fragen zu: Unverträglichkeiten & Allergene

Typische Anzeichen für eine Futtermittelunverträglichkeit können Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Erbrechen oder Blähungen sein. Auch Hautprobleme wie Juckreiz, Rötungen oder Haarausfall könnten auf eine Unverträglichkeit hindeuten. Eine genaue Diagnose könnte jedoch nur durch eine tierärztliche Untersuchung erfolgen.

Bei Hunden und Katzen können bestimmte Proteinquellen die häufigsten Auslöser von Futterallergien oder -unverträglichkeiten sein. Dazu könnten unter anderem Rind, Huhn, Lamm, Milchprodukte, Fisch oder Ei zählen.

Dies liegt oft daran, dass diese Zutaten besonders häufig in Futtermitteln verwendet werden und das Immunsystem dadurch stärker sensibilisiert werden kann. Auch Getreidearten wie Weizen, Mais oder Soja können bei empfindlichen Tieren zu Unverträglichkeiten führen, insbesondere wenn sie in großen Mengen verarbeitet würden.

Allerdings ist eine echte Getreideallergie bei Hunden und Katzen seltener als eine Proteinallergie. Darüber hinaus können bestimmte Zusatzstoffe im Futter, wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Geschmacksverstärker, in Einzelfällen Reaktionen hervorrufen. Fachlich wird unterschieden zwischen:

  • Futterallergien, bei denen das Immunsystem auf ein bestimmtes Protein reagiert.
  • Futterunverträglichkeiten, die keine immunologische Reaktion auslösen, sondern beispielsweise durch schlechte Verdaulichkeit bestimmter Inhaltsstoffe entstehen könnten.

Da die Symptome oft unspezifisch sind, kann eine tierärztlich begleitete Ausschlussdiät eine Möglichkeit sein, den exakten Auslöser zu identifizieren.

Hypoallergenes Futter ist oft so formuliert, dass es nur ausgewählte Proteinquellen enthält oder hydrolysierte Proteine nutzt, die der Körper leichter verarbeiten könnte. Auf der Verpackung sind Hinweise wie „Monoprotein“, „getreidefrei“ oder „hypoallergen“ zu finden.
In solchen Fällen ist es sinnvoll, gemeinsam mit einem Tierarzt eine Ausschlussdiät zu starten, um die auslösenden Zutaten zu identifizieren. Auch ein Wechsel auf spezielles Sensitiv- oder Diätfutter könnte in Absprache mit Deinem Tierarzt in Frage kommen.
Sprechstunden
Sprechstunden