Getreidefreies Trockenfutter für Hunde
Getreidefreies Trockenfutter für Hunde kommt ohne Weizen, Mais, Reis, Hirse und andere Getreidearten aus. Statt Getreide liefern Kartoffel, Süßkartoffel, Erbse oder Pseudogetreide wie Amaranth und Buchweizen die Energie für die Krokette. Welche Zutaten in welchem Anteil enthalten sind, legen wir offen – mit klarer Deklaration und Prozentangaben. Hier findest Du getreidefreies Hundefutter für ausgewachsene Hunde, Welpen und kleine Rassen.
Extrudiert • Diabetes & Übergewicht • Pute & Truthahn • Buchweizen & Linsen
Kaltgepresst • Welpe kleiner Rassen • Monoprotein Huhn • Hirse & Kartoffel
Kaltgepresst • Adult • Monoprotein Freilandhuhn • Hirse & Gemüse
Extrudiert • Aktiv & sensitiv • Monoprotein Insekten • Süßkartoffel
Kaltgepresst • Kleine Hunde • Monoprotein Poulet • Kartoffel & Gemüse
Extrudiert • Welpe • Geflügel • Kartoffel, getreidefrei
- Individuelle Futterempfehlung & optimale Futtermenge in 4 Schritten
- Berücksichtigung spezieller Ernährungsbedürfnisse & Unverträglichkeiten
Kaltgepresst • Sensitiv • Monoprotein Weißfisch • Erbse
Kaltgepresst • Sensitiv & vegan • Süßlupine • Gemüse
Extrudiert • Adult • Truthahn • Amarant & Hirse
Extrudiert • Osteoarthritis • Rind & Forelle • Hirse & Süßkartoffel
Extrudiert • Verdauungsstörungen • Monoprotein Ente • Kartoffel & Banane
Extrudiert • Verdauungsstörungen • Monoprotein Ente • Kartoffel & Banane
Kaltgepresst • Welpe • Monoprotein Huhn • Hirse & Kartoffel
Unsere Experten beraten Dich individuell und erstellen einen maßgeschneiderten Ernährungsplan – perfekt abgestimmt auf die Bedürfnisse und den Gesundheitszustand Deines Hundes.
Extrudiert • Vegetarisch • Erbse & Ei • Kartoffel & Banane
Extrudiert • Chronische Niereninsuffizienz • Monoprotein Ente • Kartoffel
Extrudiert • Vegetarisch • Erbse & Ei • Kartoffel & Banane
Extrudiert • Diabetes & Übergewicht • Pute & Truthahn • Buchweizen & Linsen
Extrudiert • Hautfunktion • Monoprotein Kaninchen • Kartoffel
Extrudiert • Hautfunktion • Monoprotein Kaninchen • Kartoffel
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Was bedeutet „getreidefrei“ bei Hundefutter?
„Getreidefrei“ heißt: Die Rezeptur enthält keine Getreideart. Dazu zählen Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer, Mais, Reis und auch Hirse – ebenso Zutaten, die daraus gewonnen werden, etwa Kleie, Keime oder Mehl.
Nicht zum Getreide gehören dagegen Pseudogetreide wie Amaranth, Quinoa und Buchweizen. Sie sehen Getreide ähnlich und werden ähnlich verwendet, stammen aber aus ganz anderen Pflanzenfamilien. Buchweizen ist trotz seines Namens mit Weizen nicht verwandt. Rezepturen mit diesen Zutaten gelten deshalb als getreidefrei.
Oft verwechselt werden auch „getreidefrei“ und „glutenfrei“: Reis, Mais und Hirse sind von Natur aus glutenfrei, gehören aber zum Getreide. Ein glutenfreies Futter kann also Getreide enthalten – ein getreidefreies Futter ist dagegen immer auch glutenfrei.
Kartoffel, Erbse & Co.: Was steckt statt Getreide im Trockenfutter?
Auch ohne Getreide braucht Trockenfutter Zutaten, die Energie liefern und der Krokette ihre typische Struktur geben. Wie unterschiedlich das aussehen kann, zeigen drei Beispiele aus unserem Sortiment:
PRO GREEN: 30 Prozent Insektenprotein, 27 Prozent Süßkartoffel, 12,5 Prozent Amaranth und 10 Prozent Erbsen
SKIN: 25 Prozent Kaninchenfleisch und 25 Prozent Kartoffelflocken
PLANTA: 36 Prozent Kartoffelflocken, 19 Prozent getrocknete Bananen und 12,5 Prozent Erbsenprotein
Diese Zutaten sind nicht alle gleich: Kartoffel und Süßkartoffel sind Knollen, Erbsen und Lupinen gehören zu den Hülsenfrüchten und Amaranth zu den Pseudogetreiden. Sie unterscheiden sich in Nährstoffen und Eigenschaften, können aber alle Bestandteil einer getreidefreien Rezeptur sein.
In der Zusammensetzung stehen die Zutaten in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils. So erkennst Du schnell, welche Bestandteile eine Rezeptur prägen und welche Kohlenhydratquellen eingesetzt werden.
Ist Getreide im Hundefutter schlecht?
Nein, nicht grundsätzlich. Gut aufgeschlossenes, hochwertiges Getreide wie Hirse liefert Energie und Ballaststoffe und wird von vielen Hunden gut vertragen. Ein getreidefreies Futter ist daher nicht automatisch besser – entscheidend ist, welches Getreide in welcher Qualität und Menge eingesetzt wird.
Kritisch wird es, wenn Getreide vor allem als günstiger Füllstoff dient. Darauf deuten zum Beispiel diese Punkte in der Zusammensetzung hin:
Wie Du eine Futterdeklaration richtig liest, erklären wir in unserem Ratgeber zur Deklaration von Hundefutter.
Für uns bei Das Gesunde Tier zählt deshalb nicht allein die Frage „mit oder ohne Getreide?“, sondern die Qualität und Transparenz jeder einzelnen Zutat. Verträgt Dein Hund Getreide gut, findest Du in unserem Trockenfutter-Sortiment auch Rezepturen mit Hirse, zum Beispiel SUN
oder das Welpenfutter SUNNY
.
Getreidefrei bedeutet nicht automatisch kohlenhydratarm
„Getreidefrei“ sagt nur aus, dass die Rezeptur ohne Getreide auskommt. Wie viele Kohlenhydrate enthalten sind, lässt sich daraus nicht ableiten.
Das zeigt zum Beispiel INTESTO : Die Rezeptur ist getreidefrei, enthält mit 40 Prozent Kartoffelflocken und 18 Prozent Bananenmehl aber dennoch viele stärkehaltige Zutaten. Soll der Kohlenhydratanteil gezielt reduziert werden, kommt es auf die gesamte Rezeptur an. Dafür findest Du bei uns zum Beispiel das kohlenhydratreduzierte GLUCO mit Buchweizen, Linsen und Quinoa.
Ganz anders aufgebaut ist ALLERGO : Hier steht Gemüse an erster Stelle, Süßlupinen machen 22 Prozent der Rezeptur aus. Ergänzt wird die Zusammensetzung durch Mariendistelsaat und kaltgepresste Öle.
Hundefutter ohne Getreide: Für welche Hunde ist es sinnvoll?
Viele Hundehalter:innen vermuten bei Haut-, Fell- oder Verdauungsproblemen zuerst Getreide als Auslöser. Ebenso kommen aber tierische Proteinquellen infrage – häufig genannt werden neben Weizen vor allem Rind und Huhn.
Eine getreidefreie Ernährung ist kein Muss. Für manche Hunde kann sie aber die passende Wahl sein, zum Beispiel:
- Bei nachgewiesener Getreideunverträglichkeit oder -allergie: Ist tierärztlich bekannt, dass Dein Hund auf eine Getreideart reagiert, lässt sie sich mit einer getreidefreien Rezeptur zuverlässig meiden.
- Bei Glutenunverträglichkeit: Bei einzelnen Rassen, etwa dem Irish Setter, ist eine erblich bedingte Glutenunverträglichkeit beschrieben. Getreidefreies Futter ist automatisch glutenfrei.
- Während einer Ausschlussdiät: Hier helfen Rezepturen mit möglichst wenigen Protein- und Kohlenhydratquellen. Stimme die Ausschlussdiät mit Deiner Tierarztpraxis ab.
- Wenn Du Kohlenhydrate bewusst reduzieren möchtest: Achte dann auf die gesamte Rezeptur, denn Kartoffeln und Bananen liefern ebenfalls Stärke.
- Wenn Dein Hund individuell besser ohne Getreide zurechtkommt: Ob tatsächlich das Getreide der Grund ist, lässt sich am sichersten tierärztlich abklären.
Besteht der Verdacht auf eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit, sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden. Eine Futterumstellung kann Teil der Diagnostik sein, ersetzt aber keine Untersuchung. Für Hunde mit mehreren bekannten Auslösern findest Du passende Rezepturen in unserem Bereich hypoallergenes Trockenfutter.
Woran erkennst Du gutes getreidefreies Trockenfutter?
Getreidefrei“ sagt nur, was nicht im Futter steckt. Ob ein Trockenfutter wirklich hochwertig ist, zeigen diese Punkte:
- Ehrlicher Fleischanteil: Viele Hersteller geben den Frischfleischanteil vor der Trocknung an. Aussagekräftiger ist der Anteil im fertigen Futter, den wir bei unseren Sorten in der Zusammensetzung nennen.
- Offene Deklaration: Jede Zutat wird einzeln genannt, möglichst mit Prozentangabe.
- Klare Proteinquelle: Du erkennst auf einen Blick, ob Kaninchen, Ente, Insekten oder eine pflanzliche Proteinquelle enthalten ist.
- Herstellungsverfahren: Getreidefreies Trockenfutter gibt es kaltgepresst und extrudiert. Mehr dazu liest Du in unserem Ratgeber „Ist kaltgepresstes Futter besser?“.
- Futtermittelart: Für die tägliche Hauptmahlzeit braucht es ein Alleinfuttermittel. Diätfuttermittel sind für besondere Ernährungszwecke gedacht und sollten tierärztlich abgestimmt werden.
Unser getreidefreies Trockenfutter im Überblick
Unsere getreidefreien Sorten unterscheiden sich vor allem in ihrer Proteinquelle. Gerade bei sensiblen Hunden oder einer gezielten Futterauswahl ist das ein wichtiges Kriterium.
- Kaninchen: SKIN setzt auf Kaninchen als einzige tierische Proteinquelle, ergänzt durch Kartoffelflocken und Kartoffelstärke.
- Ente: INTESTO kombiniert Ente mit Kartoffel und Banane.
- Insekten: PRO GREEN nutzt Insektenprotein als alternative Proteinquelle, dazu Süßkartoffel, Amaranth und Erbse.
- Pute und Truthahn: GLUCO verbindet Geflügel mit Buchweizen, Linsen und Quinoa.
Einige dieser Sorten sind Diätfuttermittel für besondere Ernährungszwecke. Ob eine solche Rezeptur zu Deinem Hund passt, stimmst Du am besten vorab mit Deiner Tierarztpraxis ab. Weitere Sorten findest Du im Bereich Spezialdiäten.
Möchtest Du Trocken- und Nassfutter kombinieren, findest Du passende Rezepturen in unserer Kategorie getreidefreies Nassfutter.
Getreidefreies Trockenfutter für Welpen und kleine Hunde
Welpen brauchen ein Futter, das auf das Wachstum abgestimmt ist – vor allem bei Energiegehalt sowie Kalzium und Phosphor. Unser Welpenfutter YOUNG ist getreidefrei und enthält 33 Prozent Kartoffelflocken und 27 Prozent Geflügelfleisch. Weitere Sorten für junge Hunde findest Du unter Welpenfutter.
Für kleine Hunde sind mehrere Sorten als MINI-Variante mit kleinerer Krokette erhältlich, zum Beispiel SKIN MINI , INTESTO MINI , PLANTA MINI und GLUCO MINI . Die Rezeptur entspricht jeweils der großen Variante, nur die Pressform ist kleiner. Eine Übersicht aller Sorten für kleine Rassen findest Du unter Trockenfutter für kleine Hunde.
So gelingt die Umstellung auf getreidefreies Hundefutter
Wenn Du auf getreidefreies Trockenfutter wechselst, gib Deinem Hund etwas Zeit. Bewährt haben sich etwa sieben bis zehn Tage, in denen Du die neue Sorte Schritt für Schritt unter das bisherige Futter mischst. Da sich mit der Rezeptur oft auch Kohlenhydrat- und Ballaststoffquellen ändern, kann die Verdauung in den ersten Tagen vorübergehend anders reagieren.
- Erst eine kleine Menge testen: Über unsere Futterproben kannst Du zunächst zwei bis fünf Sorten ausprobieren, bevor Du Dich für einen größeren Sack entscheidest.
- Bei einer Sorte bleiben: Füttere die neue Rezeptur konsequent, statt mehrere Sorten gleichzeitig auszuprobieren. So lässt sich besser einschätzen, wie Dein Hund sie verträgt.
- Leckerlis und Kauartikel mitprüfen: Wenn Du Getreide gezielt vermeiden möchtest, sollten auch Snacks, Kauartikel und Ergänzungen getreidefrei sein. Das ist besonders bei einer Ausschlussdiät wichtig.
- Futtermenge neu prüfen: Mit der Rezeptur kann sich auch der Energiegehalt ändern. Orientiere Dich an der Fütterungsempfehlung der Sorte und passe die Menge an Gewicht, Aktivität und Bedarf Deines Hundes an.
Halten Verdauungsprobleme an oder kommen weitere Beschwerden hinzu, lass die Ursache tierärztlich abklären.