Das richtige Futter für kleine Hunde

Kleine Hunde sind oft echte Energiebündel, die viel Bewegung brauchen. Im Unterschied zu großen Rassen haben sie eine höhere Lebenserwartung, einen schnelleren Stoffwechsel und geben mehr Körperwärme ab. Aus diesem Grund haben kleine Hunde auch ganz besondere Ansprüche, wenn es um das richtige Futter geht...

Das Wichtigste im Überblick

  • Kleine Hunde haben in der Regel einen schnelleren Stoffwechsel und geben mehr Körperwärme ab.
  • Das ideale Futter sollte deshalb reich an hochwertigem Protein und hochwertigen Fetten sein.
  • Passe die Futtermenge immer an den individuellen Energieverbrauch Deines Hundes an.
  • PETITE deckt den Energiebedarf von kleinen Hunden und unterstützt ihr Magen-Darm-System.
 

Viele Menschen denken, dass kleinere Hunde weniger Futter benötigen als große. Das stimmt so aber nicht. Denn ganz egal, um welche Größe oder Rasse es sich handelt: 

Entscheidend ist der Energieverbrauch des Hundes.

Weil kleinere Hunde einen schnelleren Stoffwechsel haben, verbrennen sie auch schneller Kalorien, die ihnen wieder zugeführt werden müssen. Wie viel Futter Dein Hund wirklich benötigt, hängt ganz von seinem Energielevel ab. Ein aktiver und spielfreudiger Jack Russell Terrier „verbraucht“ natürlich mehr Energie als eine Französische Bulldogge, die lieber den ganzen Tag auf dem Sofa lümmelt. Um Übergewicht und Krankheiten zu vermeiden, solltest Du Deinem Hund nur so viel Energie zuführen, wie er auch tatsächlich verbraucht. Bezüglich der richtigen Futtermenge kannst Du Dich an den Empfehlungen auf den Produkten von Das Gesunde Tier orientieren. Denke bitte auch daran, kleine Belohnungen wie Leckerlis auf die normale Tagesration anzurechnen.

 
 

Energiebündel oder Couch-Potatoe? Wie viel Futter ein kleiner Hund benötigt, hängt auch davon ab, wie aktiv er ist.


Kleine Hunde „verheizen“ mehr Energie

Abgesehen vom individuellen Bewegungsdrang Deines Hundes wird sein Energiebedarf auch von der Körpertemperatur beeinflusst. Kleine Hunde verlieren mehr Wärme als ihre großen Artgenossen, weil ihre Hautoberfläche im Verhältnis zum Körpergewicht größer ist. Hinzu kommt, dass sich kleine Hunde mit ihren kurzen Beinen näher am Boden befinden. Vor allem schlanke Hunde oder solche mit dünnem Bauchfell frieren im Winter deshalb schneller. Pack Deine kleine Frostbeule also gerne in ein warmes Mäntelchen, wenn es draußen kalt und nass ist – das verlangsamt den Wärmeverlust.

 
 

Kleine Hunde geben mehr Wärme ab als große Hunde – ganz besonders, wenn es nass und kalt ist.


Verdauung mit dem kleinen Unterschied

Hättest Du’s gewusst? Kleine Hunde werden in der Regel nicht nur älter als ihre hochgewachsenen Artgenossen – sie haben auch einen kürzeren Magen-Darm-Trakt, in den weniger hineinpasst. Das richtige Futter für kleine Hunde sollte deshalb gut verdaulich sein und aus hochwertigen Inhaltsstoffen bestehen, die ihr Organismus optimal verwerten kann und die ihren individuellen Energiebedarf decken.

Ein gut verdauliches Futter, das schnell im Magen zerfällt und nicht aufquillt, hat außerdem den Vorteil, dass es die Magen-Darm-Wände des Hundes trainiert. So kann sein Körper wichtige Nährstoffe besser aufnehmen, gleichzeitig wird die Darmwand weniger durchlässig für Schadstoffe – was sich wiederum positiv auf das Immunsystem des Hundes auswirkt.

Nicht jedes Hundefutter eignet sich für kleine Rassen. Sie haben besondere Bedürfnisse.


Das richtige Futter für kleine Hunderassen

Wegen ihres schnelleren Stoffwechsels benötigen kleine Hunde ein Futter, das reich an hochwertigem Protein (Eiweiß) ist, das der Körper für den Muskelaufbau und andere wichtige Aufgaben verwendet. Genauso wichtig sind hochwertige Fette, die als zusätzlicher Lieferant von Energie und Wärme dienen.

Um den Energiebedarf von kleinen Hunden optimal zu decken und gleichzeitig ihr Magen-Darm-System zu unterstützen, haben wir PETITE entwickelt – ein kaltgepresstes Futter speziell für kleine Hunderassen.

Dieses enthält:

  • Schweizer Pouletfleisch aus Freilandhaltung, welches reich an hochwertigem Protein ist
  • Kartoffeln als gut verwertbare Kohlenhydratquelle
  • Erbsen, Rote Beete und Pastinaken zur Förderung der Blutbildung
  • FOS und MOS um die Reinigung und Gesundheit des Verdauungstraktes zu unterstützen
  • Mariendistel kann die Entgiftung der Leber unterstützen
  • Ausgesuchte, gut verträgliche Kräuter zur Unterstützung der Darmflora und der Gesundheit

Die kaltgepressten Futterbrocken zerfallen schnell im Magen und trainieren so die Darmmuskulatur Deines Hundes. Sie haben außerdem die ideale Größe für kleine Schnauzen und sind so ausgelegt, dass Hunde diese kauen statt zu schlingen. Das Kauen wiederum verbessert nicht nur die Verdauung Deines Hundes, sondern kann sich auch positiv auf seine Zahngesundheit auswirken.

 

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Über Tierarzt Thomas Backhaus

Tierarzt Thomas Backhaus ist Spezialist für ganzheitliche Tiermedizin mit Schwerpunkt auf Mitochondrialer Medizin. 1996 gründete er die Tierärztliche Praxis zur Römischen Villa in Longuich. Heute leit... Weiterlesen

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