Sorgenfrei durch Stadt und Natur: So schützt du deinen Hund vor Giardien.

Als verantwortungsvoller Tierhalter hast du bestimmt schon von Giardien gehört. Dabei handelt es sich um die am häufigsten vorkommenden Magen- Darm-Parasiten bei Hunden und Katzen. Leidet dein Tier erst einmal unter Giardien, wird es diese nur schwer wieder los. Ohne eine konsequente Behandlung kann eine Infektion sogar ernsthafte Folgen für die Gesundheit deines Vierbeiners haben. Doch keine Sorge: Wir zeigen dir, wie du dein Tier auch ohne chemische Präparate behandeln kannst – und mit welchen Maßnahmen Giardien erst gar nicht zum Problem werden...

Das Wichtigste im Überblick:

  • Giardien sind einzellige Parasiten, die sich im Magen und Darm deines Tieres ansiedeln.
  • Symptome einer Giardien-Infektion können Blähungen, Erbrechen oder Durchfall sein.
  • Ein beschädigtes Magen-Darm-Milieu bietet optimale Bedingungen für eine Infektion.
  • Eine wirkungsvolle Behandlung ist auch ohne chemische Präparate möglich.
  • Ein starkes Darmsystem schützt dein Tier am besten vor einer Giardien-Infektion.
 

Schon mal von Giardiose gehört? Dabei handelt es sich um eine Durchfallerkrankung, die bei Hunden durch Giardien im Dünndarm hervorgerufen wird. Aber auch Katzen und Menschen können davon betroffen sein. Besonders wichtig bei einer Giardien-Infektion sind eine konsequente Behandlung und die nachhaltige Stärkung des Darmsystems. Ansonsten kann es auf Dauer zu Nährstoffmangel, Entzündungen, Energieverlust, Gasbildung oder einer geschwächte Fett- und Proteinverwertung kommen. Dies stellt vor allem für Welpen und ältere Hunde eine ernste Gefahr für die Gesundheit dar.

Doch keine Sorge: Mit einer darmgesunden Ernährungsstrategie kannst du dafür sorgen, dass dein Hund erst gar nicht an Giardiose erkrankt. Und wenn es doch passiert, hilft ein durchdachtes Behandlungskonzept dabei, die lästigen Parasiten wieder loszuwerden.


Was sind Giardien?

Giardien sind mikroskopisch kleine Parasiten, die im Verdauungssystem sitzen und sich vom durchströmenden Nahrungsbrei ernähren. Sie verursachen meistens dann Probleme, wenn sie sich massenhaft vermehren. In diesem Fall können sie dem Dünndarm wichtige Nährstoffe stehlen und Entzündungen sowie dauerhaften Durchfall verursachen.

Aber nicht nur Hunde – auch Katzen und Menschen können sich mit Giardien anstecken. Sie kommen unter anderem in verschmutztem Wasser oder verunreinigten Nahrungsmitteln vor. Besonders häufig sind Giardien aber in Kothaufen anderer Fleischfresser zu finden, über den sich andere Tiere anstecken.

 
 

Vor Giardien kann sich dein Tier leider nicht verstecken: Sie werden unter anderem durch verschmutztes Wasser oder Nahrungsmittel aufgenommen.


Warum stecken sich manche Tiere mit Giardien an und andere nicht?

Giardien verursachen nur dann Probleme, wenn sie zu zahlreich und gleichzeitig mit radikalisierten Eigenschaften ausgestattet sind. Dies geschieht meist bei einem langfristigen Befall und wenn das Magen-Darm-Milieu des betroffenen Tieres stark beschädigt ist (zum Beispiel durch Fehlernährung, Übersäuerung, Nährstoffverluste, die Gabe von Medikamenten, unangebrachte Wurmkuren, zu viele Impfungen, u.v.m.).

 

Entscheidend ist der Lebensraum der Mikroorganismen in Magen und Darm.

Eine Infektion ist hauptsächlich dann möglich, wenn es den Giardien gelingt, sich an die kleinen Zotten der Darmschleimhaut zu heften und sich dort zu vermehren. Ideale Bedingungen dafür liefert ein beschädigtes Magen-Darm-Milieu, das wiederum durch zu viel Säure, Sauerstoffverarmung, Verklebungen der Darmzotten oder Gase verursacht wird. Mögliche Folgen eines starken Giardien-Befalls sind eine behinderte Aufnahme von wichtigen Nährstoffen, Energieverluste, Durchfälle und eine geschwächte Fettverwertung.

 
 

Ich fühl mich so schlapp! Energieverlust, Entzündungen und langwieriger Durchfall gehören zu den unangenehmen Folgen einer Giardien-Infektion.


Was sind typische Symptome einer Giardien-Infektion?

Ob dein Hund unter einem starken Befall von Giardien leidet, lässt sich im Vorfeld nicht so leicht feststellen. Denn nicht alle betroffenen Vierbeiner erwecken den Anschein krank zu sein. Das Tückische an einer Giardien-Infektion ist, dass die Symptome bei deinem Hund zwischenzeitlich abklingen können. Das bedeutet jedoch nicht zwingend, dass er die Infektion überstanden hat. Nicht selten ist eine Besserung der Symptome nur von kurzer Dauer.

Folgende Symptome können ein Hinweis auf Giardien sein:

  • Magenkrämpfe
  • Starke Blähungen
  • Erbrechen
  • Blutig-schleimiger Durchfall
  • Appetitverlust
  • Fieber
  • Gewichtsverlust (insbesondere bei Welpen)

Wie kann ich feststellen, ob mein Hund Giardien hat?

Unabhängig von den oben genannten Symptomen weisen insbesondere die Farbe und der Geruch des Kots darauf hin, dass dein Hund Giardien in sich trägt. Eine gelbliche Verfärbung und ein fauliger bzw. ranziger Geruch sind Anzeichen, bei denen du aufmerksam werden solltest.

 

Gewissheit erhältst du über einen einfachen Labortest beim Tierarzt.

Zusätzlich solltest du eine bakterielle und mykologische Kotanalyse durchführen lassen. Sollte dein Hund bereits starke Symptome zeigen, empfehlen wir außerdem eine Blutanalyse und eine spezielle Vitalblut-Analyse unter dem Dunkelfeldmikroskop.

 

Diagnose erstellen lassen: Geht auch ohne Tierarztbesuch.

Mit dem Paracheck Plus von Das Gesunde Tier kannst du den Kot deines Hundes auf Giardien und Würmer untersuchen lassen. Der Test lässt sich ganz bequem von Zuhause aus durchführen. Nach Einsendung der Proben erhältst du einen ganzheitlichen Testbericht mit individuellen Handlungsempfehlungen von Tierarzt Thomas Backhaus.

 
 

Über einen Labortest findet der Tierarzt heraus, ob dein Hund unter einer Giardien-Infektion leidet.


Was kann ich tun, wenn mein Hund von Giardien befallen ist?

Schon verständlich, dass du dir Sorgen um deinen Liebling machst und ihm helfen möchtest, die Parasiten schnellstmöglich loszuwerden. Reicht dafür ein chemisches Präparat? Nicht unbedingt: Die Einnahme von Medikamenten führt meist nur kurzfristig zu einer Reduktion der Einzeller. Ohne eine Verbesserung des Gesamtmilieus im Darm kehren die Giardien oft nach kurzer Zeit wieder und werden mit jedem Mal resistenter, stärker und aggressiver.

 

Für eine nachhaltige Verbesserung ist deshalb folgendes wichtig:

  • Reparatur des Mikrobioms (Bakteriengemeinschaft im Darm)
  • Sanierung der Darmflora
  • Unterstützung des Immunsystems
  • Stärkung der roten Blutkörperchen
  • Reaktivierung der Meridiane (Kanäle, in denen die Lebensenergie fließt)
 

Unsere Empfehlung: Durch die Gabe wirkungsvoller Probiotika und Vitalstoffe von Das Gesunde Tier kannst du deinem Hund dabei helfen, das Milieu in seinem Darm zu verbessern, das Mikrobiom zu sanieren und das Immunsystem sowie die roten Blutkörperchen zu stärken. So sagst du lästigen Giardien auf natürliche Weise den Kampf an.

 
 

Immer her mit den guten Vitalstoffen! Diese kannst du ganz einfach unter das Futter mischen.

 

Das Gesunde Tier Vitalkonzept bei einer Giardien-Infektion:

Für eine erfolgreiche Therapie verabreichst du die Präparate am besten über einen Zeitraum von ca. einem Monat.

  • Kaltgepresstes Traubenkernöl wirkt antioxidativ und schützt die Zellen vor freien Radikalen.
    Dosierung: Gib deinem Hund pro 15 kg Körpergewicht 1 Teelöffel in jede Mahlzeit.
  • Vitalpilzmix zur Parasitenabwehr und Stärkung des Immunsystems.
    Dosierung: Gib deinem Hund pro 10 kg Körpergewicht 1 g in jede Mahlzeit.
  • humi algo repariert und schützt die Darmschleimhaut.
    Dosierung: Gib deinem Hund pro 10 kg Körpergewicht ½ Teelöffel in jede Mahlzeit.
  • darm-protect stabilisiert die Darmflora und versorgt diese mit „guten“ Bakterien.
    Dosierung: Gib deinem Hund pro 10 kg Körpergewicht ¼ Teelöffel in jede Mahlzeit.
 

Mein Hund hat eine schwere/chronische Giardien-Infektion. Was nun?

Sollte nach der Behandlung mit natürlichen Alternativen keine Besserung eintreten und der Giardien-Test immer noch positiv ausfallen, kommt dein Hund um eine Behandlung mit einem chemischen Präparat nicht herum. In diesem Fall empfehlen wir dir, die durch das Medikament angeschlagene Darmflora nachträglich wieder aufzubauen. Dafür kannst du die Darmkur von Das Gesunde Tier anwenden: Sie stärkt den Darm deines Hundes auf natürliche Weise, unterstützt das Immunsystem sowie die optimale Verwertung von Nährstoffen.

 

Mit darmgesundem Futter kannst du deinen Hund vor Giardien schützen.

Ein darmgesund ernährter Hund verfügt meist über starke Abwehrkräfte und ein stabiles Verdauungssystem. Das macht es den Giardien besonders schwer, sich festzusetzen und zu vermehren. Um das Darmsystem deines Hundes langfristig zu stärken, empfehlen wir die Umstellung auf kaltgepresstes Trockenfutter von Das Gesunde Tier.

Durch die schonende Kaltpressung bleiben Vitamine, Pflanzenstoffe und Fette im Futter erhalten und versorgen die „guten“ Darmbakterien mit wertvollen Nährstoffen. Das sorgt für eine ausgeglichene Darmflora und ein starkes Immunsystem. Die ebenfalls enthaltenen Ballaststoffe im kaltgepressten Trockenfutter trainieren die Magen- und Darmwände deines Hundes so dass diese Schadstoffe besser abwehren können.

 
 

Gemeinsam stark gegen Giardien: Mit der richtigen Fütterungs- und Vitalstoffstrategie stärkst du das Darmsystem deines Hundes.

 

Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, welches Futter am besten zu den individuellen Bedürfnissen deines Hundes passt, helfen dir unser intelligenter Futterberater oder unsere persönlichen Ernährungsberater gerne weiter.

 

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Über Tierarzt Thomas Backhaus

Tierarzt Thomas Backhaus ist Spezialist für ganzheitliche Tiermedizin mit Schwerpunkt auf Mitochondrialer Medizin. 1996 gründete er die Tierärztliche Praxis zur Römischen Villa in Longuich. Heute leit... Weiterlesen

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