Deutscher Schäferhund

Steckbrief

Schulterhöhe Rüde/Hündin
60-65 cm / 55-60 cm

Gewicht durchschnittlich Rüde/Hündin
30-40 kg/22-32 kg


Woher

Er wurde im ausgehenden 19. Jh. aus alten mittel- und süddeutschen Schäferhundschlägen für den Einsatz bei Polizei und Militär gezüchtet. Großbritannien hatte begonnen Hunde für den Kriegsdienst auszubilden und das deutsche Militär musste teure Hunde importieren. Rittmeister von Stephanitz erkannte das Potential der deutschen Hütehunde und sah auch die Gefahr, die Hunde mit der rückläufigen Schafzucht zu verlieren. Einheimische Hunde mit wolfsartigem Aussehen waren der Renner auch in Privathand. Für militärische Zwecke waren relativ rasch viele Hunde zu rekrutieren und den Züchtern gab man ein Prüfungssystem an die Hand als Basis für die Beurteilung eines Hundes. Daraus entwickelte sich der Schutzhundsport, heute IPO. In beiden Weltkriegen bewährten sich die treuen Vierbeiner und retteten zahllose Menschenleben. Dies blieb den alliierten Soldaten nicht verborgen und so mancher Schäferhund fand in den Wirren des Krieges den Weg nach Übersee und Großbritannien, wo er bewundert wurde und sofort Karriere machte. Allerdings wollte man keine "Deutschen" Schäferhunde und nannte sie einfach "Elsässer". Er seit wenigen Jahrzehnten ist er in den angelsächsischen Ländern wieder der German Shepherd. So wurde der Deutsche Schäferhund zum weltweit beliebtesten Hund und wird überall als Diensthund und Familienbegleiter hoch geschätzt. Nach wie vor führt er in Deutschland mit großem Abstand die Top 10 an.


Quelle: youtube.de


Charakter

Der Deutsche Schäferhund ist ein sehr agiler, starker und arbeitsfreudiger Hund. Sehr temperamentvoll, stets aufmerksam, intelligent und gelehrig. Sehr territorial veranlagt ist er ein zuverlässiger Wächter mit ausgeprägtem Schutztrieb.


Geeignet für

In erster Linie ist er ein Begleithund für hundesportlich orientierte Menschen und sehr vielseitig einsetzbar vom Blindenführhund bis zum Rettungs- und Lawinensuchhund. Als Hütehund wird er nur noch gelegentlich eingesetzt. Er gehört in Deutschland zu den anerkannten Diensthunderassen.


Anspruch an die Familie

Er ist ein anspruchsvoller Hund, der unbedingt eine sorgfältige, konsequente Erziehung braucht. Nur gut erzogen und ausgelastet kann er auch ein guter Familienbegleiter sein. Er braucht viel Bewegung und Aufgaben. Kein bequemer Hund für bequeme Menschen und kein Hund für die Stadt.

Das Fell ist pflegeleicht, haart aber stark.


Variationen

Stockhaar und Langstockhaar mit Unterwolle


Farben

schwarz, schwarzbraun, wolfsgrau

Über mich

Wie mein Name schon sagt, komme ich aus Deutschland. Ursprünglich sollte ich als Hütehund fungieren und immer stand eine gute Leistung im Vordergrund meiner Aufgaben.
Mich gibt es in verschiedenen Farben und auch Fellkleidern. Mein Arbeitswille, meine Ausdauer und auch mein starker Wille haben mir im Laufe der Zeit viele Jobs eingebracht. Ich wurde sogar im 1. und 2. Weltkrieg an den Fronten eingesetzt. In der heutigen Zeit gibt es mich in zwei Zuchtvarianten, Leistungsbezogene und Schönheitsbezogen. Ich bin für meine Menschen ein treuer Begleiter. Meine Besitzer sollte sich im Klaren sei, dass ich immer eine starke Führungshand und genügend Beschäftigung benötige. 


Erziehbarkeit

Deutsche Schäferhunde sind gut zu erziehen und freuen sich immer über neue Aufgaben.


Bewegung

Deutsche Schäferhunde brauchen viel Bewegung und sind nicht unbedingt für kleine Stadtwohnungen geeignet. 


Deutscher Boxer
Französische Bulldogge