5-E Ernährungsstrategien

Allgemeine Regeln für einen gesunden Hund

  • Immer das Gleiche füttern - der Hund braucht keine Abwechslung im Futter oder in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Die Darmflora arbeitet am besten, wenn das Futter möglichst gleichbleibend angeboten wird.
  • Kein rohes Gemüse oder Obst zumischen - Hunde sind mit der Verdauung von Rohkost überfordert. Unverdautes Gemüse oder Obst kann Durchfälle verursachen.
  • Keine Milch oder Milchprodukte - der erwachsene Hund produziert normalerweise zu wenig oder keine Laktase (Enzym zur Spaltung des Milchzuckers) mehr, somit kann der Milchzucker (Laktose) schlecht verwertet werden, was zu Bauchschmerzen und Durchfällen führt. Darüber hinaus führt Milch zur Verschleimung im Darm.
  • Kein Brot oder gebackene Hundekekse füttern - zu viele Kohlenhydrate bringen ungewollte Kilos auf die Hunderippen und erhöhen das Diabetesrisiko.
  • Knabberartikel/ Leckerlies ohne Konservierungsstoffe sowie fett- und proteinarm auswählen. Konservierungsstoffe können vor allem bei darmsensiblen Hunden Verdauungsstörungen hervorrufen. Leckerlies sind ein zusätzliches Futterangebot, bei unkontrollierter Gabe steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund zu dick wird. Hier gilt: Weniger ist mehr!
  • Trockenfutter nicht einweichen - dadurch werden die Verdauungssäfte verdünnt, was insbesondere die Eiweißverdauung behindert.
  • Den Hund das Futter nicht selbst wählen lassen - Sie haben die Verantwortung für Ihr Tier und entscheiden, was der Hund bekommt!
  • Den Hund nicht zum Fressen zwingen, sondern warten, bis der natürliche Hunger kommt. Appetit, Hunger und Sättigungsgefühl werden von vielfältigen Faktoren gesteuert und sind durchaus von Tag zu Tag variabel.
  • Mindestens einmal pro Woche sollte Ihr Hund einen Fastentag einlegen. Das entspricht den natürlichen Gegebenheiten (in der Natur frisst der Wolf als Vorfahr unserer Hunde auch nicht jeden Tag) und entlastet das Magen-Darm-System.
  • Nicht gefressenes Futter spätestens nach einer Stunde entsorgen. Das beugt Verderb vor und verstärkt das normale Verhalten des Hundes zur einmaligen Futteraufnahme. Am nächsten Tag setzen Sie bitte eine neue, frische Mischung an.
  • Immer nur einmal täglich füttern, am besten morgens oder vormittags. Ihr Hund kann tagsüber optimal verdauen. Das Risiko von Aufgasung bis hin zu einer Magendrehung, insbesondere bei großen Hunden, wird dadurch deutlich verringert.
  • Geben Sie Ihrem Hund abends nur wenige gesunde luftgetrocknete Kauartikel.

Gönnen Sie Ihrem Hund wenigstens ein oder zwei Mal im Jahr eine mindestens zweiwöchige Darmaktivierungskur (Lachs-Hanföl plus darm-dyn plus Kräuterhefe). Dadurch wird der Darm gereinigt und entschlackt, die Darmflora wird saniert und stabilisiert, die Verdauungsenzyme werden angeregt.
Ein gesunder Darm ist die Grundvoraussetzung für einen gesunden und lebensfrohen Hund.